Landwirtschaft und Handwerk
Die Landwirtschaft ist die Haupteinnahmequelle der Sinzénou-Region und trägt einen wesentlichen Teil zur Selbstversorgung bei. Als Exportprodukte werden hauptsächlich Kakao und Kaffee und als Grundnahrungsmittel Yams, Kochbananen, Maniok, Mais, Saucengemüse und Erdnüsse sowie immer mehr Reis und Gemüse angebaut. Daneben werden auch Kühe, Ziegen, Schafe und Hühner gehalten.
Das Ziel dieses Bereiches ist es, das Fachwissen durch eine Berufsausbildung zu erweitern, die Landwirtschaft zu stärken und zu diversifizieren und die Verkaufserlöse der landwirtschaftlichen Produkte durch grössere Erträge und die Verarbeitung der Lebensmittel zu steigern. Dies soll längerfristig die Versorgungslage verbessern und die wirtschaftliche Entwicklung in der Region fördern. Da in diesem Bereich Gewinne erzielt werden können, erfolgt die finanzielle Unterstützung in Form von Krediten, die innerhalb von einigen Jahren zurückbezahlt werden müssen.
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Lagerhäuser
Die Lagerhalle in Tafissou wurde 2009 fertig gebaut. Die Lagerung ermöglicht es den Bauern, die Agrarprodukte zu einem Zeitpunkt zu verkaufen, wenn höhere Verkaufspreise erzielt werden können.

Kakao-Produktion
Die Côte d’Ivoire ist der grösste Kakaoproduzent der Welt und auch in der Sinzénou-Region ist der Kakao die wichtigste Ein-nahmequelle der Bevölkerung. Da die ersten Kakao-Plantagen bereits ab Ende der 1940er Jahre angelegt wurden, waren viele Bäume überaltert. Eine Erneuerung der überalterten Kakao-plantagen war dringend notwendig, damit die Erntemengen erhalten und die Qualität des exportierten Kakaos verbessert werden konnte. Durch die Vermittlung von Herrn Langenbacher, dem ehemaligen Schweizer Botschafter in der Côte d’Ivoire, schloss die Nestlé mit dem Verein Sinzénou Djanfouè Côte d’Ivoire einen Vertrag für ein Pilotanbauprojekt mit verbesserten Kakaosorten ab. Der Sinzénou-Verein unterstützte das Projekt mit einem Darlehen für den Ankauf der Jungpflanzen.
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Tierzucht
In Angbavia unterstützte der Verein Sinzénou Djanfouè 2004 ein kleines Ziegenprojekt, das jedoch scheiterte, weil alle Tiere trotz medizinischer Behandlung starben. Da die Bauern in der Sinzénou-Region ausgeprägte Ackerbauern sind mit nur wenig Erfahrung in der Tierzucht, beschloss der Verein, nur noch Projekte von Personen zu unterstützen, die vorgängig eine gute Ausbildung in Viehzucht absolviert haben.
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Energie
Zwei Dörfer konnten sich mit der Unterstützung des Vereins Sinzénou Djanfouè einen Generator zur Stromerzeugung anschaffen: N’Klohidjo 2003 und Allouminankro 2005. Beide Dörfer waren zu diesem Zeitpunkt noch nicht ans Stromnetz angeschlossen und es gab dort weder Beleuchtung noch Strom für Arbeitsgeräte. Der Generator diente der Stromerzeugung bei Festen und dem Gebrauch von Maschinen vor allem zur Weiterverarbeitung von Landwirtschaftsprodukten.



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