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Schulen

Vor 1990 hatten in der Sinzénou Region neben Bringakro, das eine Primarschule mit sechs Klassenzimmern besass, nur Angbavia und N’da Kouassikro eine Schule mit je drei Klassenzimmern. Die Hälfte der Kinder der Region Sinzénou ging gar nicht in die Schule und ein Teil der Kinder wurde erst eingestuft, wenn sie etwas älter waren und den langen Schulweg in die Nachbardörfer zu Fuss bewältigen konnten. Auch in Angbavia und N’da Kouassikro konnte nur jedes zweite Jahr ein neuer Klassenzug starten. Da der Verein Sinzénou Djanfouè eine gute Ausbildung als wichtige Grundlage für einen individuellen Lebensweg und eine nachhaltige Entwicklung der Region ansieht, machte er den Bereich Bildung zu einem Schwerpunkt seiner Tätigkeit.

Der ivorische Staat hat zwar in der Vergangenheit vielfach den grössten Teil der Baukosten für neue Schulgebäude getragen, mindestens 10% der Kosten musste jedoch von einem Dorf selbst übernommen werden, wofür oft die finanziellen Mittel fehlten. Der Verein Sinzénou Djanfouè half den Dörfern in den letzten Jahren bei der Finanzierung ihres Anteils oder erstellte mit den Dörfern gemeinsam neue Schulgebäude. Der ivorische Präsident Ouattara erklärte 2015 unter dem Motto «Bildung für alle» («formation pour tous») die Schulpflicht für alle Kinder zwischen 6-16 Jahren für obligatorisch und lancierte ein grosses Programm für den Ausbau der schulischen Infrastruktur. Davon konnten auch einige Sinzénou Dörfer profitieren.

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Überblick Primarschule: Anzahl Klassenzimmer pro Sinzénou-Dorf: 

  • Bringakro: 12 plus einen Kindergarten

  • N’da Kouassikro: 12 plus einen Kindergarten

  • Tafissou: 12 plus einen Kindergarten

  • Angbavia: 6

  • Allouminankro: 6

  • Abokro/Gbakokro 6

  • N’Klohidjo: 3

  • N’da Dibikro: 3

~1955 Ecole Bringakro de l'Etat 15 (Karin 2024).JPG

Schule Bringakro

Das erste Schulgebäude wurde in den 1950er Jahren noch während der Kolonialzeit erbaut und 1968 um drei Klassen-zimmer erweitert. 1995 wurde die aus 6 Klassenzimmern bestehende Schule in Bringakro mit Unterstützung von Vereins-mitgliedern renoviert. 2016 erstellte der ivorische Staat eine weitere Primarschule an 6 Klassenzimmern und einen Kinder-garten. 2022 beteiligte sich der Verein Sinzénou Djanfouè an der Elektrifizierung der Schule.

Schule Tafissou

Tafissou erbaute sich Mitte der 1990er Jahre selbst eine Schule mit 6 Klassenzimmern. 2015/16 wurde diese vom ivorischen Staat auf neun und 2022 auf 12 Klassenzimmer ausgebaut. 2022 finanzierte der Verein Sinzénou Djanfouè die Elektrifizierung der Schule.

Ecole Tafissou (financé par tiers) 9 (Oktay 2017).CR2
2001 Ecole Angbavia 12 (Karin 2009).JPG

Schule Angbavia

Die Ausweitung auf 6 Klassen erreichte das Dorf 2001 durch den Bau eines weiteren Schulgebäudes mit nochmals drei Klassenzimmern. Der Verein Sinzénou Djanfouè übernahm einen grossen Teil der Baukosten. Somit konnten die Kinder nun in jedem Jahr die Schule beginnen. 2022 finanzierte der Verein Sinzénou Djanfouè die Beleuchtung der Schule.

Schule N’da Kouassikro

Das Dorf N’da Kouassikro erbaute mit finanzieller Unter-stützung des Vereins Sinzénou Djanfouè 2001 ein zweites Schulgebäude für drei Klassen. 2015/16 erstellte die ivorische Regierung eine weitere Primarschule mit sechs neuen Klassenzimmern, so dass zurzeit 12 Klassenzimmer bereit-stehen. 2022 wurde die Schule mit finanzieller Unterstützung des Vereins Sinzénou Djanfouè elektrifiziert.

2001 Ecole N'da Kouassikro 6 (Karin 2009).JPG
Ecole Allouminankro (financé par tiers) 3  (Karin 2017).JPG

Schule Allouminankro 

2001 finanzierte unser Verein die Möblierung der provisorisch erbauten ersten Klassenzimmer in Allouminankro. Den Bau der definitiven Schule mit 6 Klassenzimmern übernahm eine andere Organisation. Die Schülerinnen und Schüler werden seit Beginn des Schuljahrs 2011/12 darin unterrichtet.

2018 wurde ein Teil der Klassenzimmer mit finanzieller Unterstützung des Vereins Sinzénou Djanfouè mit Tischen und Bänken neu ausgerüstet. Ab 2015 wurde die Schule mit finanzieller Hilfe des Vereins Sinzénou Djanfouè mit Solarpanels beleuchtet und ab 2022 mit elektrischem Strom.

Schule N’da Dibikro

Auch N’da Dibikro profitierte vom staatlichen Ausbau der schulischen Infrastruktur und erhielt 2015/16 ein Schul-gebäude an drei Klassenzimmern. 2018 finanzierte der Verein Sinzénou Djanfouè die Möblierung der Klassenzimmer und 2024 die Beleuchtung mit Solarpanels.

Ecole N'da Dibikro (financé par l'état) 1 (Karin 2026).jpg
Ecole N'Klohidjo (financé par l'état) 1 (Karin 2026).jpg

Schule N’Klohidjo

2015/16 profitierte das Dorf vom staatlichen Ausbau der schulischen Infrastruktur, es erhielt ein Schulgebäude an drei Klassenzimmern. 2018 wurden die Klassenzimmer mit finanzieller Unterstützung des Vereins Sinzénou Djanfouè mit Tischen und Bänken ausgerüstet und 2022 elektrifiziert.

Schule Abokro/Gbakokro

In den beiden nahe beieinander liegenden Dörfern gab es keine Schule, so dass die Kinder nicht oder nur in den Nachbardörfern unterrichtet wurden. Deshalb planten die beiden Dörfer mit der finanziellen Unterstützung des Vereins Sinzénou Djanfouè gemeinsam eine Schule zu bauen. 2015/16 profitierten die beiden Dörfer vom staatlichen Ausbau der schulischen Infrastruktur, indem sie ein Schulgebäude an drei Klassen-zimmern erhielten. Der Verein Sinzénou Djanfouè möblierte dieses Schulgebäude mit Tischen und Bänken und erstellte ein weiteres Schulgebäude an drei Klassenzimmern, das ab 2020 vollständig in Betrieb war. 2024 finanzierte er die Beleuchtung der Klassenzimmer mit Solarpanels

2020 Ecole Abokro-Gbakokro de Sinzénou 1 (Karin 2024).JPG
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2014 Ecole Abokro-Gbakokro avec plaquette 3 (Olivier 2017).JPG

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